Europäische Drehkreuzhäfen werden geschlossen und Hauptwasserstraßen gesperrt
Hongmingda LogistikEs handelt sich um ein Logistikunternehmen mit mehr als 20 Jahren Transporterfahrung, das sich auf Märkte wie Europa, die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Südostasien konzentriert. Es ist eher ein Frachteigentümer als ein Frachteigentümer
![]()
Am Abend des 9. April kam es im Hafen von Antwerpen, Belgien, zu einer schweren Ölkatastrophe. Zum Zeitpunkt des Vorfalls führte das Containerschiff „MSC Denmark VI“ Betankungsarbeiten im Delgankodok Port Pool durch. Während des Vorgangs ist ein Leck aufgetreten. Die Ölverschmutzung breitete sich schnell auf den Hauptkanal der Schelde aus, wodurch der Hafenzugang zum und vom Hafen völlig unterbrochen wurde. Die Anlege- und Ablegepläne vieler Schiffe waren in unterschiedlichem Maße betroffen.
Auswirkungen des Unfalls: Der Hauptkanal ist gesperrt, die Schiffsschleuse außer Betrieb und das Schiff ist gestrandet
Nach dem Unfall breitete sich der Ölfilm vom Hafenbecken Dergankodok bis zur Schelde aus und zwang den Hafen, den Flussabschnitt zwischen der Tonne Nr. 80 und der Einfahrt zum Hafenbecken dringend zu sperren. Gleichzeitig mussten auch wichtige Schifffahrtsanlagen wie die Zandvliet-Schleuse und die Berendrecht-Schleuse ihren Betrieb einstellen und die Hochsee- und Binnenschifffahrtsverbindungen des Hafens wurden vorübergehend unterbrochen.
Da sich die Ölverschmutzung weiter ausbreitet, wurde die Schiffsabfertigung rund um den Hafen erheblich beeinträchtigt. Seeschiffe, die am Europa-Terminal anlegen, Binnenschiffe, die in der Nähe des Naturschutzgebiets Gargenshall verkehren, und mindestens ein Schlepper können aufgrund der Schließung des Kanals nicht normal ein- und ausfahren. Am Abend des 10. April warteten insgesamt 29 auslaufende und 25 einlaufende Schiffe.
Neueste Entwicklungen: Die Schifffahrt auf der Schelde wurde wieder aufgenommen, das Dergankodoc-Becken bleibt jedoch gesperrt
Nach einer Notfallbehandlung wurde der Schelde-Kanal am 10. April um 13:30 Uhr Ortszeit wieder für die Schifffahrt freigegeben. Die Hafenbehörde bestätigte, dass die Quelle des Lecks unter Kontrolle gebracht wurde, das betroffene Schiff eingedämmt wurde und keine weitere Ausbreitung stattgefunden hat. Die Schleusen Boudewijn und Van Cauwelaert am rechten Ufer wurden wieder in Betrieb genommen, und auch die Schleuse Kallo am linken Ufer hat den Verkehr wieder aufgenommen.
Allerdings ist das Hafenbecken von Delgan Kedoc immer noch geschlossen und der Zeitpunkt der Wiederherstellung steht noch nicht fest. Der Hafen gab an, dass der Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten auf der vollständigen Säuberung des Hafenbeckens Delgankodok, der Terminals Noordzee und Europa sowie des Schleusenbereichs Berendrecht-Zandvliet liegt. Darüber hinaus laufen auch die Sanierungsarbeiten im Naturschutzgebiet Gargenshall und die entsprechende Umweltverträglichkeitsprüfung schreitet noch voran.
Ökologische Bedenken: Ölverschmutzung kann langfristige Auswirkungen auf die Feuchtgebietsumwelt haben
Das ausgelaufene Öl hat Auswirkungen auf Naturschutzgebiete wie Gargenshall und Paardenschor. Nach Angaben eines Sprechers der Umweltgruppe Natuurpunt wurden zahlreiche tote Vögel gefunden. Vögel können durch die Aufnahme von Öl beim Federputzen vergiftet werden. Noch besorgniserregender ist, dass schwerere Öle in den Boden eindringen und die Nahrungskette von Vögeln beeinträchtigen könnten, die sich von Würmern und Schalentieren ernähren. Da das Gebiet bereits erheblichen Umweltbelastungen ausgesetzt ist, kann die ökologische Erholung mehrere Jahre dauern.
Tipps für Ladungsbesitzer
Derzeit ist der Hauptkanal der Schelde wieder für die Schifffahrt freigegeben und auch die Schleuse am rechten Ufer wurde wieder geöffnet, das Hafenbecken von Delgankodok ist jedoch noch geschlossen. Die Aufräumarbeiten dauern noch an. Es wird empfohlen, dass Unternehmen, die in naher Zukunft Waren in den Hafen von Antwerpen ein- oder auslaufen lassen, auf die Hafendynamik und die Benachrichtigungen von Reedereien rechtzeitig achten, Versandpläne im Voraus mit Spediteuren bestätigen und Sendungen angemessen planen, um Verzögerungen durch Hafenüberlastung oder eingeschränkten Betrieb zu vermeiden.
