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Die Struktur der weltweiten Containerschifffahrtskapazitäten hat sich verändert: Die Routen in den Nahen Osten sind geschrumpft, während die Routen nach Asien, Europa und Afrika deutlich zugenommen haben.

Samira Samira 2026-06-05 09:22:35

Hongmingda LogistikEs handelt sich um ein Logistikunternehmen mit mehr als 20 Jahren Transporterfahrung, das sich auf Märkte wie Europa, die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Südostasien konzentriert. Es ist eher ein Frachteigentümer als ein Frachteigentümer

Laut der neuesten Statistik der Schifffahrtsberatungsagentur Alphaliner vom 4. Juni 2026 beträgt die Größe der weltweit operierenden Containerflotte 7.543 Schiffe mit einer Gesamttransportkapazität von 34,208 Millionen TEU. Aufgrund der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten hat sich die Kapazitätsaufteilung der verschiedenen Routen jedoch deutlich differenziert.


Daten zeigen, dass die gesamte Containerschifffahrtskapazität der Routen, die den Nahen Osten und den indischen Subkontinent verbinden, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,6 % gesunken ist. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Behinderung der Durchfahrt in der Straße von Hormus und die Eskalation regionaler Sicherheitsrisiken zurückzuführen, was einige Linienreedereien dazu veranlasst hat, ihre Routenauslegung anzupassen und Fahrten, die Häfen am Persischen Golf anlaufen, zu reduzieren oder auszusetzen. Gleichzeitig verzeichneten die Routen aus Fernost nach Europa, insbesondere rund um das Kap der Guten Hoffnung in Afrika, ein starkes Wachstum. Die Kapazität der Afrika-Route erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 25,3 %; während die Asien-Europa-Route – bereits der am intensivsten genutzte Handelskanal der Welt – im gleichen Zeitraum um 8,5 % zunahm.


Derzeit sind etwa 25 % der weltweiten Containerflotte auf der Asien-Europa-Route im Einsatz, verglichen mit nur 20,8 % vor drei Jahren. Dieser Strukturwandel ist teilweise auf den konzentrierten Einsatz globaler neuer Schiffbaukapazitäten zurückzuführen: Etwa 36 % der neuen Kapazitäten in den letzten drei Jahren wurden der Route Fernost-Europa zugewiesen. Die Alphaliner-Analyse ergab, dass sich dieser Trend noch verstärken wird, solange Schiffe die Straße von Hormus nicht sicher passieren können.


Seit der Eskalation der regionalen Spannungen Ende Februar dieses Jahres ist die tatsächliche Durchfahrtskapazität der Straße von Hormus stark eingeschränkt. Obwohl die Vereinigten Staaten entsprechende Verhandlungen vorangetrieben haben, ist es ihnen bisher nicht gelungen, eine substanzielle Einigung über die Eröffnung zu erzielen. Bemerkenswert ist, dass sich die innenpolitischen Differenzen in den USA über die Fortsetzung der Militäreinsätze verschärfen. Am 3. Juni Ortszeit verabschiedete das US-Repräsentantenhaus unter Führung der Demokratischen Partei mit einer knappen Mehrheit von 215 zu 208 Stimmen eine Resolution, die die Trump-Regierung dazu auffordert, die Militäroperationen gegen den Iran ohne Genehmigung des Kongresses einzustellen. Obwohl die Resolution eher symbolischen Charakter hat, als dass sie ein Ende des Konflikts erzwingen kann, spiegelt sie doch die wachsende Unzufriedenheit in politischen Kreisen der USA mit der aktuellen Kriegstaktik wider.


Gleichzeitig gab Iran auch ein klares Endergebnis für die Verhandlungen bekannt. Ibrahim Aziz, Vorsitzender des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, sagte am 3., dass die Beendigung des Krieges an allen Fronten der Hauptinhalt der Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten sei. Er betonte, dass der Iran niemals zulassen werde, dass die Vereinigten Staaten und Israel die Einheit der regionalen „Widerstandsfront“ (einschließlich Hamas, Hisbollah, jemenitischer Huthi-Streitkräfte und einiger irakischer Milizen) untergraben. Diese Position zeigt, dass selbst wenn die diplomatischen Kanäle wieder geöffnet werden, die Anpassung der regionalen Sicherheitsarchitektur immer noch auf große Hindernisse stoßen wird.


Die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf die Containerschifffahrt gehen über kurzfristige Routenanpassungen hinaus und treiben die langfristige Umstrukturierung der globalen Schifffahrtskapazitäten voran. Linienreedereien waren gezwungen, Schiffe, die ursprünglich auf den Routen im Nahen Osten stationiert waren, auf die Routen Asien-Europa und Afrika umzuverteilen, was zu einer deutlichen Ausweitung des Angebots an Schiffskapazitäten auf letzteren führte. Allerdings hat die längere Reise durch die Umrundung des Kaps der Guten Hoffnung (ca. 10–14 Tage länger als die Suezkanalroute) auch einen Teil der neuen Schiffskapazität verbraucht, so dass gleichzeitig die effektive Schiffskapazität nicht wesentlich erhöht wurde. Für Frachteigentümer, die auf die Route über den Persischen Golf angewiesen sind, wird es kurzfristig schwierig sein, die Situation des knappen Raums und der hohen Frachtraten zu entschärfen; Auf der Asien-Europa-Route muss hingegen auf den Preisdruck geachtet werden, der durch überschüssige Schiffskapazitäten entstehen kann. Zukünftige Markttrends werden in hohem Maße vom Fortschritt der geopolitischen Verhandlungen und tatsächlichen Änderungen der Schifffahrtsbedingungen in der Straße von Hormus abhängen.

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