Die Blockade ist explodiert und hat zu einer „großen Lähmung“ der europäischen Logistik und zahlreichen Frachtverzögerungen geführt.
Hongmingda LogistikEs handelt sich um ein Logistikunternehmen mit mehr als 20 Jahren Transporterfahrung, das sich auf Märkte wie Europa, die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Südostasien konzentriert. Es ist eher ein Frachteigentümer als ein Frachteigentümer
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Mit Beginn der E-Commerce-Werbesaison zum Jahresende steht das europäische Logistiksystem unter starkem Druck.
Bei vielen Logistikdienstleistern kam es in letzter Zeit zu betrieblichen Verzögerungen. Unter anderem war das Zustellnetzwerk von UPS an vielen Orten in Europa stark ausgelastet. Gleichzeitig sind auch einige Amazon-Vertriebszentren mit knappen Lagerkapazitäten konfrontiert, was zu einem Warenstau in Express-Hubs und Überseelagern führt. Diese Situation hat für viele Verkäufer und Frachteigentümer, die auf den europäischen Markt abzielen, betriebliche Herausforderungen mit sich gebracht.
Multinationale Logistikknoten arbeiten intensiv
Unter dem Einfluss des Spitzenfrachtvolumens, das durch Einkaufssaisons wie Black Friday und Weihnachten verursacht wird, wurden die Lager- und Vertriebskapazitäten der großen europäischen Logistikzentren auf die Probe gestellt. Die Aufnahmekapazitäten der Lager in Ländern wie Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sind zunehmend ausgelastet und die Entladestellen reichen nicht aus. Infolgedessen liegen viele FBA-Waren, die per Luftfracht in Kombination mit LKW-Lieferungen transportiert werden, auf Fahrzeugen fest und warten darauf, ins Lager zu gelangen.
Berichten zufolge ist der Lagerverteilungsdruck in Deutschland besonders groß. Relevante Betreiber haben bereits im November angekündigt, dass sie den Wareneingang in FBA-Lagern für einen bestimmten Zeitraum Anfang Dezember aussetzen und erst Mitte Dezember wieder aufnehmen werden. Dieser Schritt führte dazu, dass die Warenströme, die ursprünglich für Deutschland bestimmt waren, versuchten, in Lagerhäuser in Nachbarländern wie den Niederlanden und Frankreich zu gelangen, was die Überlastung an diesen Knotenpunkten weiter verschärfte.
Rückmeldungen aus der Logistik zeigen, dass in einigen Lagern in den Niederlanden täglich nur eine begrenzte Anzahl an Entladefahrzeugen abgefertigt werden kann, nachfolgende Fahrzeuge lange in der Schlange stehen müssen und es sogar Fälle gibt, in denen neue Entladetermine vorübergehend eingestellt werden.
Engpass bei der Lufttransportkapazität hervorgehoben
Neben dem Lagerdruck in den Terminals ist auch der Mangel an Lufttransportkapazitäten ein wichtiger Faktor, der zu einer Verlängerung des Logistikzyklus führt.
Seit Ende November sind Sendungen, die von mehreren Herkunftsorten in Asien nach Europa verschickt werden, mit längeren Flugwartezeiten an Transitdrehkreuzen wie Hongkong konfrontiert, wobei die Wartezeiten zwischen mehreren Tagen und mehr als zehn Tagen liegen. Bei diesem Phänomen handelt es sich nicht um ein einzelnes Routenproblem, auch bei Ladungen, die aus anderen Regionen wie Südkorea nach Spanien verschickt werden, wurden ähnliche Transitverzögerungen gemeldet.
Der Verkäuferbetrieb ist betroffen
Logistikverzögerungen hatten direkte Auswirkungen auf die Verkaufsaktivität. Viele Verkäufer berichteten, dass aufgrund der Unfähigkeit, die Endlieferung der Waren rechtzeitig abzuschließen, einige Waren, die bereits Ende Oktober versendet worden waren, das Verkaufsfenster am Black Friday verpassten, was sich nun möglicherweise weiter auf den Verkaufsplan für das Weihnachtsquartal auswirkt und zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führt.
Die Branche passt sich aktiv an und reagiert
Um die aktuellen Schwierigkeiten zu lindern, ergreifen viele Spediteure und Logistikunternehmen Maßnahmen, darunter die Umleitung der Waren in andere verfügbare Lager oder Überseelager und die anschließende endgültige Zustellung über andere Expresszustellnetzwerke wie FedEx und DHL. Allerdings ist die Geschwindigkeit der Frachtabfertigung noch begrenzt, da auch alternative Lagerressourcen knapp sind. Die Branche geht davon aus, dass der Lagerumschlagsdruck mit der allmählichen Verarbeitung der „Black Friday“-Bestellungen allmählich nachlassen wird.
Die weit verbreiteten Verzögerungen in der europäischen Logistik während der Hochsaison sind das Ergebnis mehrerer Faktoren wie saisonaler Anstieg des Frachtvolumens, kurzfristiger Engpässe bei der Infrastrukturkapazität und knappen Transportressourcen.
Es wird empfohlen, dass relevante Ladungseigentümer und -verkäufer die neuesten Entwicklungen bei Logistikanbietern genau beobachten und Bestands- und Lieferstrategien rechtzeitig anpassen, um die Auswirkungen von Schwankungen in der Lieferkette abzufedern. Die gesamte Logistikbranche muss außerdem ihre Reaktionspläne für die Hochsaison weiter optimieren, um die Stabilität und den reibungslosen Ablauf des grenzüberschreitenden Handels sicherzustellen.
